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Datum: 05.12.2021

Aktuelles zur Afrikanischen Schweinepest

Inzwischen gibt es im Land M-V 7 vom Friedrich-Loeffler-Institut bestätigte ASP Fälle bei Wildschweinen.
Die Fundorte befinden sich im Landkreis Ludwigslust-Parchim.

Der Präsident des Landesjagdverbandes M-V, Dr. Volker Böhning appeliert noch einmal an alle Jägerinnen und Jäger:

  • Einhaltung der Hygienereglen (siehe Merkblatt ASP Hygieneregeln)
  • weiterhin verstärkte Bejagung des Schwarzwildes
  • mit offenen Augen durchs Revier, zielgerichtet nach Fallwild Ausschau halten
  • gibt es Auffäligkeiten am erlegten Stück Schwarzwild
  • ziehen von Blutproben am erlegten Stück Schwarzwild und diese gemeinsam mit der Trichinenprobe beim zuständigen Veterinäramt einrichen

Die Broschüre "Wissenswertes zur Afrikanischen Schweinepest" klärt noch einmal vollumfänglich zu vielen wichtigen Punkten (Bsp.: Was tun beim Auffinden von verendetem Schwarzwild?) die ASP betreffend auf.


Auch in Schleswig Holstein wird die Entwicklung des ASP Seuchengeschehens in M-V mit Argusaugen beobachtet. In einer Pressemitteilung vom 26.11.2021, des dortigen Landwirtschaftsministeriums, äußert sich Minister Jan Philipp Albrecht folgendermaßen:
„Der Fall ist auch für Schleswig-Holstein Anlass zu großer Besorgnis, da nun ein unmittelbar benachbartes Bundesland betroffen ist“, sagte Albrecht. Nicht nur Schweinehalter seien aufgerufen, die Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten. Dies gelte insbesondere auch im Rahmen der derzeit stattfindenden Gesellschaftsjagden. „Um einen Seucheneintrag nach Schleswig-Holstein zu verhindern, sind alle Jägerinnen und Jäger gefragt, äußerst verantwortungsvoll mit dem Thema umzugehen“, so Albrecht.
So sollte Schwarzwild aus Mecklenburg-Vorpommern nicht ohne vorherige Untersuchung einer Probe auf ASP und Trichinen vor Ort nach Schleswig-Holstein verbracht werden.

ASP- Allgemeinverfügungen der Landkreise


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